SEO für pharma & Healthcare


Warum Pharma- und Medizintechnikunternehmen mit ihren eigenen Informationsangeboten für Patient*innen und HCPs über Google auffindbar sein sollten, das beleuchten wir detailliert in unseren Fachartikeln zu E-A-T & YMYL und zur digitalen Patient Journey.

Dass wir Unternehmen im Gesundheitswesen durch zielgerichtete SEO-Strategien tatsächlich auffindbar machen, zeigen unsere Referenzen und Cases.

Wie wir SEO für die Kommunikation im Bereich Healthcare verstehen und gemeinsam in Ihre Content-Marketing integrieren können, das verraten wir auf dieser Seite.


Fachkommunikation von nitschmahler&friends

Der Informationsprozess mit dem Ziel einer Entscheidungsfindung beginnt sowohl für HCPs als auch für Patient*innen heutzutage immer häufiger online. Studien zeigen, dass jeder zweite Deutsche mindestens einmal pro Monat seine Symptome googelt (Bitkom Studie), bevor eventuell ein Arzt aufgesucht wird. Jede zwanzigste Suchanfrage hat einen weiter gefassten medizinischen Hintergrund. Und auch fast die Hälfte der Ärzt*innen recherchiert Informationen online (coliquio GmbH, Okt 2018, n=793), was fast immer gleichbedeutend mit der Google-Suche ist.


Vertrauensvoller Ratgeber & Ansprechpartner

Eine moderne SEO- und Content-Marketing-Strategie ermöglicht es, sich sowohl als vertrauensvoller und versierter Ratgeber für Patient*innen, als auch Expert*in und Ansprechpartner*in für HCPs zu positionieren. So können durch Healthcare-SEO beispielsweise relevante Artikel, oder Informationsvideos zu innovativen Behandlungsmethoden und neuen Erkenntnissen über einen Wirkstoff erstellt und so frühe digitale Touchpoints zu Mediziner*innen aufgebaut werden. Die Grundlage für den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Mediziner*innen und Unternehmen, mit dem eigenen Unternehmen als kompetenten Ansprechpartner. Allgemeine Informationen zu Krankheitsbildern und begleitende Ratgeber und Tipps für den Umgang mit einer Erkrankung im Alltag sind das Pendant für den Aufbau einer Beziehung mit Patient*innen. Gleichzeitig liefern Sie HCPs mit solchen Inhalten eine seriöse Quelle für Informationen und Infomaterialien, die sie an ihre Patient*innen weitergeben können („beyond the pill“). Und diese Quellen und Informationen sind gefragt. 76% der Ärzte wünschen sich laut coliquio GmbH mehr medizinische Online-Inhalte von Pharma-Unternehmen selbst. Sie sollen die Experten-Lücke zwischen unseriösen Inhalten und großen, aber nicht spezialisierten Portalen schließen.

Messbare Ziele & Markenaufbau durch SEO

Konkret messbare Ziele der SEO-Maßnahmen können zum Beispiel der Aufbau weiterer digitaler Touchpoints durch eine Newsletter-Anmeldung oder die Registrierung für eine Fachkreisseite sein. Oder die Terminvereinbarungen für einen Praxisbesuch, eine Behandlung oder eine Online-Sprechstunde. Bei OTC-Produkten lässt sich natürlich auch die direkte Umsatzsteigerung durch organischen Google-Traffic messen. Auch die generelle Traffic- und Sichtbarkeitssteigerung ist häufig Bestandteil einer Zielvereinbarung. So können im Vorfeld Themenfelder und Keyword-Cluster definiert werden, zu denen man eine bestimmte Positionierung erreichen möchte. Anschließend kann man überprüfen, ob diese Ziele mit den neuen Inhalten erreicht wurden. Ergänzende passive positive Effekte hat SEO für Pharma und Medizintechnik auf den Markenaufbau, die Vertrauensbildung und die Wahrscheinlichkeit ins „relevant set“ von Mediziner*innen und Patient*innen aufgenommen zu werden. Die Chance, dass Patient*innen beim nächsten Arztbesuch direkt nach Ihrem Produkt oder OTC fragen, anstatt nach einem allgemeinen Wirkstoff, oder sich konkret nach Ihrer Behandlungsmethode erkundigen, steigt, wenn diese während ihres Informationsprozesses zu eigenen Problemen, Beschwerden und Krankheitsbildrn bereits mit Ihrem Unternehmen in Berührung kommen und dieses als vertrauensvollen Ratgeber mit evidenzbasiertem Content wahrnehmen.

Dr. Google verstehen – Schulungen & Beratung on demand

Von der Themenfindung, über die Entscheidung für entsprechende Content-Formate und kanalübergreifende Kommunikation, bis hin zu Layout- und Usablity-Fragen ist SEO ein zu berücksichtigender Aspekt. Google entwickelt sich ständig weiter und dementsprechend müssen sich auch Inhalte und Websites mitentwickeln. Es kann durchaus sein, dass medizinische Inhalte alle zwei bis drei Jahre komplett neu aufgesetzt, ausgebaut oder überarbeitet werden müssen. Das erfordert angepasste Prozesse – vom Aufbau der Marketing-Strategie, bis hin zu Freigabe- und Redaktionsprozessen. Um diese Veränderungen zu begleiten und Sensibilität dafür bei allen Beteiligten zu schaffen, bieten wir unseren Kunden regelmäßige Schulungen zu neuen Veränderungen und Updates bei Google an, sowie halbtägige oder ganztägige Workshops zur Anpassung interner Prozesse und Workflows. Auch für schnelle Rückfragen im Alltagsgeschäft stehen Ihnen unsere SEO Expert*innen immer zur Verfügung. Gleichzeitig können wir Sie, gemeinsam mit der Kanzlei MKM + Partner, auch in allen Fragen bezüglich des HWGs beraten und dafür sorgen, dass sich sämtliche Online-Inhalte in einem sicheren rechtlichen Rahmen bewegen.


Ziele einer SEO-Strategie im Healthcare-Bereich sind vor allem die verbesserte Content-Qualität und die generelle Reichweitensteigerung innerhalb der organischen Google-Suche. Und das ist wichtig, denn auf die bezahlten SEA-Anzeigen (Adwords) klicken im Schnitt nur etwa 14 % der Nutzer*innen. Umso wichtiger ist es, mit den eigenen Inhalten auf Seite 1 der organischen Suchergebnisse präsent zu sein. Und auch um die Seite 1 der Suchergebnisse führt kein Weg herum, denn weniger als 1% aller Nutzer*innen schauen sich überhaupt die Seite 2 der Google-Suchergebnisse (SERPs) an. Unsere Projekte zeigen, dass unsere SEO-Strategien für Pharma & Medizintechnik dieses Ziel erreichen können.


Ein paar zahlen & Fakten zu seo

Zahlen & Fakten zu SEO vs. SEA
Darum ist es wichtig, es bis auf Seite 1 zu schaffen
Warum eine SEO-Strategie keine Kür, sondern Pflicht ist

Durch SEO erfolgt außerdem eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Bedürfnissen und Intentionen der eigenen Zielgruppe während des Informationsprozesses. Diese Erkenntnisse können nicht nur die Empathie- und Resonanzfähigkeit der eigenen Inhalte stark verbessern, sondern auch wichtigen Input für die Kommunikation auf anderen Kanälen wie LinkedIn und Social Media generell liefern. Und diese Chance sollte genutzt werden. Eine Untersuchung der Unternehmensberatung Accenture ergab, dass 87% der Ärzt*innen sich einen rein virtuellen oder einen Mix aus virtuellem und persönlichem Kontakt zu Pharma-Unternehmen und Vertretern wünschen.


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Wie Sie Fachkreise & Patienten überzeugen können!


Unsere weiteren Kompetenzen

Neben der übergreifenden strategischen Beratung bieten wir auch Expertise in folgenden Fachgebieten:



So gehen wir vor


Über 10 Jahre Expertise in der Patienten- und Fachkommunikation

Wir arbeiten seit über 10 Jahren als erfolgreiche Entwicklungs- und Kommunikationsagentur im Healthcare-Bereich. Und Kommunikation verlagert sich online immer weiter in Richtung Suchmaschinen. Nein, eigentlich nur hin zu einer Suchmaschine: Google. So war es für uns nur eine logische Konsequenz, uns auch im Bereich SEO (Search Engine Optimization) zu verstärken. Unsere jahrelange Vorerfahrung in der Gesundheitsbranche war dabei ein enormer Vorteil für uns und unsere Kunden. So konnten wir für unsere Projekte schnell große Erfolge im Bereich SEO erzielen und sie als informative Ratgeber zu den Anwendungsbereichen ihrer jeweiligen Produkte und Dienstleistungen, sowie zu Problemen & Nebenwirkungen mit den Angeboten ihrer Wettbewerber platzieren. Gemeinsam mit der Kanzlei MKM + Partner kümmern wir uns dabei auch um den rechtlichen Rahmen für Content-Marketing mit medizinischen Inhalten, ohne HWG Risiken & Nebenwirkungen.

Unser großes Netzwerk aus HCPs, Ärzt*innen, geprüften medizinischen und wissenschaftlichen Journalist*innen, sowie die ausgewiesenen Expert*innen auf den Gebieten Social Media, Programmierung, Projektmanagement, Redaktion und SEO innerhalb unserer eigenen Crew machen es möglich, ganzheitliche Content-Strategien zu entwickeln, die nicht nur inhaltlich und fachlich überzeugen, sondern Patient*innen und Ärzt*innen auch tatsächlich auf allen Kanälen erreichen und begeistern. Mit unserem ersten und zweiten Kapitän, sowie mit unserer Crew umschiffen wir gekonnt die Eisberge der Pharmabranche und Medizintechnik.

projektmanagement

Unsere Projektmanager*innen wissen was zu tun ist, wenn medizinische Inhalte seit drei Monaten im Freigabeprozess oder der Rechtsabteilung festhängen und wie ein Milestone-Plan auf Basis dieser Anforderungen aussehen muss. Sie integrieren die verschiedenen Abteilungen unserer Kunden in einen gemeinsamen Workflow und wissen, wie man deren Know-how am besten in unsere eigenen redaktionellen Prozesse einbringt. In Zusammenarbeit mit unseren Experten entwickeln Sie außerdem KPI-gesteuerte Reportings, die uns und vor allem Ihnen nicht nur eine Erfolgskontrolle ermöglichen, sondern auch analysieren, was auf Basis der Vergangenheit für die Zukunft getan werden muss. Standardlösungen gibt es dabei nicht. Sie definieren gemeinsam mit uns Zielanforderungen, KPIs und Timelines.

SEO

Unsere SEO-Expert*innen wissen nicht nur was „gegoogelt“ wird, sondern auch welche Alltagssituationen und Intentionen hinter jeder Suchanfrage stecken können und was das für Ihre SEO-Strategie bedeutet.

  • Warum googelt eine Person zum Beispiel gerade nach „Rückenschmerzen“?
  • Was will sie eigentlich in diesem Moment wirklich als erstes wissen?
  • Zeigt die Formulierung, ob die betroffene Person selbst, oder eine besorgte Person aus ihrem Umfeld nach Informationen sucht?
  • Zu welchen Informationen recherchieren HCPs eigentlich bei Google?
  • Wie formulieren sie dabei und welche Content-Formate bevorzugen sie?
  • Wie und in welcher Reihenfolge müssen meine Inhalte strukturiert sein, um diese Suchintentionen und Fragen exakt zu bedienen und zu beantworten?
  • Welches technische Grundgerüst benötigt meine Website, um optimal von Google indexiert werden zu können?
  • Wie kann ich die Usability meiner Seite gezielt optimieren, um die User-Signals wie Absprungrate, Scrolltiefe und Aufenthaltszeit zu verbessern, was die Rankings bei Google ebenfalls unterstützt?

Daraus leiten wir entsprechende Erwartungshaltungen an Content-Struktur, Tonalität und Content-Mix für jedes relevante Keyword ab. Außerdem denken wir dabei jedes Keyword und Thema weiter. Welche Anschlussfragen ergeben sich aus der ursprünglichen Suchanfrage von HCPs oder Patienten, sobald diese beantwortet wurde? Denn der Informationsprozess einer Person, der mit der Suchanfrage „Rückenschmerzen oben rechts“ begonnen hat, ist nicht abgeschlossen sobald die möglichen Ursachen identifiziert werden konnten. Der Prozess ist abgeschlossen, wenn die Schmerzen nachlassen und ein Behandlungserfolg erzielt wurde. Welche begleitenden Ratgeber und downloadbaren Informationsangebote kann ich für den Weg vom ersten Symptom, über die Diagnose, bis zur richtigen Behandlung erstellen? Welche Fragen beschäftigen Patienten und HCPs in welcher Phase der Patient Journey? Wo ergeben sich Anknüpfungspunkte für das Angebot unseres Kunden – ob nun OTC, Operationsmethode, Medizintechnik, Medizinprodukt oder verschreibungspflichtiges Medikament?

Redaktion

Unsere geprüfte und geschulte Redaktion wandelt diese Erkenntnisse dann in evidenzbasierte und gleichzeitig spannende Inhalte um. Grundlage dafür: Studien, Umfragen, Analysen, Erfahrungsberichte und Expertenmeinungen aus unserem Netzwerk, die unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Standards und des HWGs in den Content eingebunden werden. Natürlich unter Berücksichtigung der E-A-T-Kriterien und weiterer relevanter und zeitgemäßer On- und Offpage SEO-Faktoren. Und wenn die Redaktion eine Antwort mal nicht kennt, dann stehen ihnen zahlreiche Medical Advisor für Rückfragen zur Verfügung.

Design & Programmierung

Unterstützt wird unsere Redaktion dabei von unseren Designer*innen und Entwickler*innen, welche aus den Inhalten ein benutzerfreundliches und positives Erlebnis für alle Besucher*innen unserer Projekte machen. Denn sie wissen zum Beispiel, dass über 70% der Ärzte ihre mobilen Endgeräte im Praxisalltag zur Recherche nutzen und nicht ihren Computer, was eine Umfrage der coliquio GmbH ergab (Okt 2018, n=793). Oder, dass Patienten und Ärzte gleichermaßen Kurzzusammenfassungen bevorzugen, bevor sie sich später weiter in Details vertiefen. Diese Erkenntnisse fließen in jedes Layout und jede Design- und Strukturentscheidung für unsere Projekte mit ein.


Warum healthcare-seo wichtig ist

Warum das alles so wichtig ist? Eine weitere Umfrage der coliquio GmbH ergab, dass über 75% aller Befragten Ärzt*innen sich mehr hochwertige, einfache und gut aufbereitete Informationen von Pharmaunternehmen im Internet wünschen. Und zwar weit über deren eigenes Produkt hinaus.

Denn diese informativen Inhalte zu Anwendungsgebieten könnten die Lücke zwischen unseriösen Quellen und seriösen, aber zu großen und zu wenig spezialisierten Gesundheits-Portalen wie netdoktor.de schließen. Trotz der großen Sichtbarkeit dieser Portale vertrauen nämlich nur wenige HCPs diesen Informationen, oder sprechen gegenüber Patient*innen Empfehlungen für diese Informationsquellen aus. Schließlich sind sie keine Expert*innen auf einem speziellen Gebiet. Auch Google sucht händeringend nach diesen Expert*innen und belohnt hier nachprüfbare Expertise mit sehr guten Rankings. Und zu spezifischen Themen liegen diese auch regelmäßig vor den großen Portalen.


Mögliche content-formate

Die kommunikativen Möglichkeiten für OTC- und Rx-Produkte, Kliniken oder Praxen, Medizintechnik und Medizinprodukte sind dabei vielfältig und reichen von Webseiten über Foren bis hin zu informativen Vergleichs- und Bewertungsportalen.

  • Allgemeine Ratgeber, Whitepaper, Infografiken und Hintergrundinformationen zu Krankheiten, Symptomen, Diagnostik, Prognosen, Krankheitsverläufen u.v.m.
  • Experten-Interviews, Studien und Fachartikel zu Wirkstoffen, Behandlungs- und Operationsmethoden, Diagnostik u.v.m.
  • Allgemeine Ratgeber-Inhalte und Hintergrundinformationen zu Wirkstoffen, Behandlungen oder Operationsmethoden, sowie zu häufigen Problemen (z.B. durch Erfahrungsberichte von Patienten, Umfragen o.ä.) und deren Nebenwirkungen (Studien, Experten-Interviews etc.). Auch eine Gegenüberstellung von Vor- und Nachteilen ist bei Operationsmethoden, Medizinprodukten und Wirkstoffen (nicht bei konkreten Produkten) erlaubt
  • Ratgeber-Inhalte zum Umgang mit Erkrankungen und Symptomen im Alltag (Ernährungspläne, Rezepte, Anleitungen für Übungen und geeignete Sportarten als Begleittherapie, Tipps zur Schlafhygiene usw.)
  • Informationen zur Selbstmedikation mit OTC-Produkten und Hausmitteln
  • Einbindung von Packungsbeilagen (nur Pull-Prinzip)

Worauf man achten muss

  • Immer mit Fußnoten und Quellen arbeiten
  • Sie sollen keine medizinischen Fachinformationen für Patient*innen unkommentiert zugänglich machen, sondern sie einfach und verständlich erklären
  • Verantwortliche Autor*innen und Medical Advisor müssen ersichtlich sein (Autorenprofile)
  • Hinweise platzieren, dass die Informationen nicht zur Selbstdiagnose gedacht sind und keinen Arztbesuch ersetzen sollen
  • Hinweis platzieren, dass Hausmittel und Tipps zu Übungen, OTCs oder anderen Begleittherapien nur nach Absprache mit den behandelnden Ärzt*innen angewendet werden sollten
  • Inhalte dürfen nie zur Selbstmedikation oder Selbstdiagnose aufrufen
  • Keine Heilsversprechen machen, aber Erkenntnisse aus Studien dürfen kommuniziert und kommentiert werden
  • Packungsbeilagen dürfen nur nach dem Pull-Prinzip eingebunden werden, also User*innen müssen sie selbstständig aufrufen. Call-to-actions oder Störer sind nicht erlaubt
  • Operationsmethoden fallen nicht unter das HWG
  • Call-to-actions oder anderweitige Vergleiche mit Produkten und Angeboten des Wettbewerbs sind für verschreibungspflichtige Medikamente nicht erlaubt
  • Für Produkte der Medizintechnik sind Call-to-actions in informativen Inhalten erlaubt
  • Das Gegenüberstellen von Vor- und Nachteilen von Behandlungsmethoden oder Operationsmethoden ist erlaubt. Auch Wirkstoffe dürfen verglichen werden. Präparate und konkrete Produkte dürfen nicht verglichen werden
  • Praxen und Kliniken dürfen ihre Dienstleistungen beschreiben und kommunizieren, aber nicht bewerben (z.B. über einen Preisvergleich o.ä.)
  • Fachinformationen für HCPs sollten immer von der Landingpage für Patient*innen getrennt werden. Am besten platziert man sie auf einer separaten Landingpage, mit dem Hinweis, dass diese Informationen für HCPs gedacht sind. Oder – noch besser – man platziert die Fachinformationen auf einer Log-In geschützten Fachkreisseite
  • WICHTIG: Diese Informationen ersetzen keine rechtliche Beratung. Über viele Themen und Formulierungen muss im Einzelfall entschieden werden. Für diese Fragen arbeiten wir eng mit unseren Partnern von MKM + Partner zusammen, welche die rechtlichen Rahmenbedingungen für Ihr Content-Marketing und unsere Empfehlungen prüfen

Projekte aus dem Bereich Unternehmenskommunikation


Dr. Google ist immer erreichbar

Die Online-Recherche – für 90% der Deutschen gleichbedeutend mit Google – ist zentraler Bestandteil des Informationsprozesses und der Entscheidungsfindung von Patient*innen und HCPs. Ausführlich beleuchten wir dieses Thema in unserem Fachartikel zur durch Google veränderten Patient-Journey. Ob Studien zu Behandlungen und Wirkstoffen, Informationen über Krankheitsbilder, Symptome und Diagnostik, oder Erfahrungsberichte, Experten-Interviews und Ratgeber-Inhalte für unterstützende Begleittherapien oder die Selbstmedikation mit OTC-Präparaten.

McKinsey geht davon aus, dass jede zwanzigste Suchanfrage einen medizinischen Hintergrund hat.

Das Statistische Bundesamt hat derweil die Informationsrecherche zu gesundheitlichen Themen als die dritthäufigste Internetaktivität identifiziert – direkt nach der Informationssuche zu Consumer Waren und Dienstleistungen und der Nutzung von E-Mails. Frauen sind dabei deutlich aktiver als Männer und umso jünger Ihre Zielgruppe ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass sie online nach Informationen sucht und dabei Suchbegriffe nutzt, die für Sie als Unternehmen im Gesundheitswesen relevant wären. Umso mehr, da immer weniger Menschen nach der Google-Recherche auch wirklich zu Ärzt*innen gehen. Wer also ausschließlich in Kliniken oder Praxen mit dem Marketing ansetzt, erreicht die Zielgruppe deshalb häufig gar nicht, oder erst viel zu spät.


Wer googelt eigentlich nach symptomen & Behandlungen?

Wie viele Frauen und Männer recherchieren regelmäßig zu Symptomen bei Google?

Wer kein Bestandteil dieses Informationsprozesses ist, weil das eigene Unternehmen erst mit klassischen Werbematerialien am POS, in Praxen oder in Gesprächen zwischen Ärzt*innen und Vertriebsmitarbeiter*innen auftritt, hat ein großes Problem. Denn all diese Kanäle der klassischen Patient-Journey, ob nun Kongresse, Gespräche zwischen Ärzt*innen und Pharma-Vertreter*innen oder Aufsteller und Broschüren für OTC-Produkte am POS, werden durch digitale Informationsangebote verdrängt.

Auf Kongressen oder in Gesprächen zwischen Arzt, Patient, MTAs und weiteren HCPs im Berufsnetzwerk werden zunehmend nur noch die Themen, Behandlungsmethoden und Wirkstoffe besprochen, die bereits durch die Online-Recherche im relevant set von Patient*innen und HCPs gelandet sind. Viele Ärzt*innen beginnen ihren Entscheidungsprozess bezüglich alternativer Behandlungsmethoden nämlich auf Basis von Rückfragen, Beschwerden oder Vorschlägen durch Patient*innen oder den eigenen MTAs. Und diese beziehen ihre Informationen primär online. Gleichzeitig empfehlen immer mehr Ärzt*innen seriöse Informationsangebote an Patient*innen weiter, damit diese sie für ihre eigene weiterführende Recherche nutzen können. Fast die Hälfte aller befragten Ärzt*innen bestätigt dies in einer Studie der Bertelsmann Stiftung. Der Gesundheitsmonitor 2016 kam zu ähnlichen Ergebnissen.

Fast die Hälfte der befragten Ärzt*innen (49%) in der bereits erwähnten Umfrage der coliquio GmbH gibt außerdem an, dass sie regelmäßig online zu Gesundheitsthemen recherchieren. Nehmen Sie hier durch eigene Inhalte keinen Einfluss auf die Vertrauens- und Meinungsbildung, dann überlassen sie dies teils unseriösen Quellen. 65% der befragten Ärzt*innen in der Bertelsmann Studie denken zudem, dass die Unterscheidung von unseriösen und seriösen Inhalten nicht einfach ist und diese schwer auf Vertrauenswürdigkeit geprüft werden können.


Vor allem Hersteller medizintechnischer oder pharmazeutischer Produkte – egal ob verschreibungspflichtig oder OTC – treten aber bisher bei Google kaum in Erscheinung, wenn sich Patient*innen oder HCPs online zu Symptomen, Erfahrungsberichten, Wirkstoffen oder Behandlungen informieren. Dabei können sie sich gar nicht frühzeitig genug mit Patient*innen und HCPs befassen und in Kontakt treten. Gerade weil diese sich ausdrücklich mehr seriöse Informationen und Experten-Seiten wünschen und zwar abseits der großen Portale. Aber nur ein Bruchteil der Healthcare-Unternehmen tritt überhaupt bei Google oder in entsprechenden sozialen Netzwerken in Erscheinung. Zeitgemäße und nachhaltige SEO-Strategien, die zudem den besonders strengen E-A-T- und YMYL-Kriterien für medizinische Inhalte gerecht werden, können diese Lücke schließen und enormes Traffic- und Reichweitenpotenzial abrufen. Und das ist auch dringend notwendig. Denn nicht nur wünschen sich sowohl HCPs mehr seriöse Informationen, sie sind auch durchaus bereit diese weiterzuempfehlen und grundsätzlich offen für die Selbstinformation der Patient*innen. Doch eben nur dann, wenn sie selbst die Inhalte für fachlich korrekt und vertrauenswürdig halten.


Warum SEO eine wichtige lücke schließen kann

Wie vertrauenswürdig bewerten Ärzt*innen große Medizinportale?
Wie viele Ärzt*innen würden seriöse Informationen und Inhalte weiterempfehlen?
Zu welchen Themen sind Informationen besonders gefragt?

Eine von McKinsey auf YouTube durchgeführte Suche nach „Psoriasis“ hat unter den Top-100-Ergebnissen kein einziges Markenvideo eines Pharmaunternehmens hervorgebracht. Die ersten beiden Videos hatten jeweils fast 500.000 Aufrufe. Um mit Patienten in Kontakt zu treten, wenn sie nach Antworten suchen, müssen Pharmaunternehmen einen neuen Ansatz entwickeln, der auf dem Verständnis und der Empathie für die Erfahrungen der Patienten und HCPs und ihrer Entscheidungsfindung basiert. Die eigentliche Suchintention und Verunsicherung zu verstehen, die hinter vielen Keywords steckt, ist der erste Schritt dazu. Denn so können Sie bereits im Informationsprozess als neutraler und beruhigender Ratgeber bei Ihrer Zielgruppe in Erscheinung treten.

Aber viele Unternehmen im Gesundheitswesen haben Bedenken bezüglich gesetzlicher Regelungen, gerade Hersteller verschreibungspflichtiger Medikamente wissen oft nicht wie genau Content-Marketing und HWG zusammen funktionieren sollen, während Anbieter von Operationsmethoden oder Hersteller von Medizintechnik weniger eingeschränkt werden. Doch auch unter Berücksichtigung HWGs lassen sich diverse Kommunikationsmöglichkeiten online umsetzen.


Aus der Informationsflut eine Welle des Erfolgs machen

Die sog. SERPs, also die Ergebnislisten zu einer Suchanfrage bei Google, steuern fast alle Besucherströme zu medizinischen Informationen im Netz. Die rund 30 Millionen medizinischen Antworten pro Tag, die Google allein auf Fragen zu Behandlungen und Symptomen liefert, sind die neue Informationsflut, vor der sich viele Ärzte und Unternehmen fürchten, die aber gleichzeitig einige Websites und Anbieter auf einer Welle des Erfolgs reiten lässt.

Als Agentur für Healthcare-Kommunikation direkt am Hamburger Hafen, und in der Nähe des Hamburger Fischmarkts, kennen wir uns mit Hochwasser aus. Wir haben keine Angst vor der Flut. Und als Unternehmen der Pharma-Branche oder Medizintechnik wäre es für Sie von unschätzbarem Wert, zu diesen Begriffen auf Seite 1 mitzuspielen. Schließlich nutzen nicht nur Patienten Google für die Recherche, sondern auch immer mehr Ärzte. Gerade für Unternehmen interessant, die nicht-freiverkäufliche Medizinprodukte vertreiben. Ärzte sind durchaus gewillt, vertrauenswürdige und gut aufbereitete Informationen und Websites an Patienten weiterzugeben. Und sie nutzen diese auch selbst, um sich zu neuen Behandlungsmethoden und Studien zu informieren.

Gerne stellen wir uns bei Ihnen persönlich vor und präsentieren einige unserer Möglichkeiten, Ansätze und Referenzen. Doch wir können Sie auch direkt hier von unserer SEO-Kompetenz überzeugen.


Ansprechpartner

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Sascha Nitsch

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