Fachwissen, das in der Apotheke ankommt
Zwischen Wissenschaft und Apothekenalltag liegen manchmal Welten. Denn was fachlich korrekt ist, muss für medizinische Laien noch lange nicht verständlich sein. Und was verständlich klingt, hilft nicht automatisch weiter, wenn auf der anderen Seite des HV-Tisches ein(e) Kund:in hier und jetzt konkrete Unterstützung braucht.
Genau hier setzt PTAdigital an. Unsere eigene digitale Wissensplattform richtet sich an Pharmazeutisch-technische Assistent:innen (PTA) und Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) und begleitet sie mit aktuellen, wissenschaftlich fundierten und praxisnah aufbereiteten Informationen durch ihren Berufsalltag.
Seit 2012 betreuen und entwickeln wir die Plattform inhaltlich, optisch und technisch kontinuierlich weiter. Mit Fachartikeln, Praxistipps, aktuellen News und Social-Media-Content, der medizinisches und pharmazeutisches Wissen nicht nur vermittelt, sondern für die tägliche Arbeit in der Apotheke praktisch nutzbar macht. Denn aufmerksamkeitsstarke Fachkommunikation beginnt für uns nicht mit der Frage „Was wollen wir erzählen?“, sondern mit einer genauen Analyse unserer Zielgruppe, um herauszufinden, was ihr wirklich weiterhilft.

Eine Zielgruppe. Viele Wissensstände. Noch mehr Themen.
Wer an PTA als Zielgruppe denkt, hat zunächst vielleicht eine klar definierte Berufsgruppe vor Augen. Und das stimmt natürlich. Zumindest auf dem Papier.
In der Realität treffen ganz unterschiedliche Wissensstände, Erfahrungen und Informationsbedürfnisse aufeinander. Da sind Berufsanfänger, die gerade ihre ersten Schritte in der Apotheke machen. Erfahrene PTA, die seit vielen Jahren beraten und auf ein breites Praxiswissen zurückgreifen können. Und Fachkräfte, die sich zu bestimmten Indikationen besonders intensiv informieren möchten.
Unsere redaktionelle Herausforderung besteht deshalb darin, Inhalte zu entwickeln, die Grundlagen verständlich vermitteln und gleichzeitig genug fachliche Tiefe bieten, um auch erfahrenen Leser:innen echten Mehrwert zu bieten. Das gelingt uns nur dann, wenn wir den PTA am HV-Tisch quasi täglich über die Schultern schauen, mit anderen Worten: die momentane Situation dieser besonderen Fach-Community möglichst genau kennen.
Genau deshalb entsteht der Content für PTAdigital in unserem Healthcare-Team. Unsere Redakteure und Medical Writer kommen selbst aus der Gesundheitsbranche und bringen das fachliche Know-how mit, um medizinische Zusammenhänge korrekt einzuordnen, wissenschaftliche Informationen verständlich aufzubereiten und daraus Inhalte zu entwickeln, die im Berufsalltag weiterhelfen.
Kurz gesagt: Wir übersetzen Fachwissen in Praxiswissen. Dabei bewegen wir uns immer in einem Spannungsfeld.
Medical Writing trifft Apothekenalltag
Auf der einen Seite stehen wissenschaftliche Studien, evidenzbasierte Leitlinien, komplexe Wirkmechanismen und oft komplizierte Zusammenhänge. Auf der anderen Seite stehen Menschen, überwiegend medizinische Laien, mit ganz konkreten Fragen.
In diesem Spannungsfeld spielen PTA eine Schlüsselrolle: Sie beraten, erklären, ordnen ein und helfen ihren Kund:innen dabei, Gesundheitsinformationen besser zu verstehen. Dafür brauchen sie selbst medizinisches und pharmazeutisches Wissen, das fachlich zuverlässig und gleichzeitig schnell erfassbar ist. Auf PTAdigital bringen wir beide Perspektiven zusammen.
Ein gutes Beispiel dafür liefert unser umfassendes Content-Angebot zum Thema Spannungskopfschmerzen. Gemeinsam mit Prof. Hartmut Göbel von der Schmerzklinik Kiel haben wir in einem Experteninterview die medizinischen Hintergründe verständlich aufbereitet. Zusätzlich haben wir ein Video speziell für PTA produziert, das den Blick auf die konkrete Beratungssituation richtet:
- Worauf kommt es im Gespräch an?
- Welche Informationen sind für Betroffene relevant?
- Und wie können PTA kompetent unterstützen?
So entsteht aus medizinischer Expertise und praktischer Unterstützung ein Content-Angebot, das nicht beim Wissen stehen bleibt, sondern den nächsten Schritt mitdenkt: die Anwendung im Kundengespräch.
Ein Redaktionsplan, viele Kanäle
Selbstverständlich informiert sich die PTA-Community nicht nur im World Wide Web, sondern ist auch in den sozialen Netzwerken sehr aktiv. Relevante Fachkommunikation denken wir deshalb von Anfang an mit einem Multichannel-Ansatz. Wir verstehen PTAdigital als redaktionelles Ökosystem, das die Website und unsere Meta-Kanäle auf Instagram und Facebook eng miteinander verzahnt.
Die Grundlage bildet ein übergeordneter Redaktionsplan. Pro Monat stehen in der Regel ein bis zwei Fokusthemen im Mittelpunkt. Die Auswahl orientiert sich unter anderem an saisonalen Gesundheitsthemen, relevanten Disease-Awareness-Tagen und Fragestellungen, die für die Zielgruppe im Apothekenalltag eine besondere Rolle spielen.
Die Themen werden anschließend kanalübergreifend gedacht. Während die Website Raum für ausführliche Fachbeiträge und tiefergehende Informationen bietet, greifen die Social-Media-Kanäle die Schwerpunkte auf, setzen zusätzliche Impulse und bringen die Inhalte in Formate, die sich in den digitalen Alltag der Zielgruppe integrieren.
So entsteht kein loses Content-Angebot, sondern eine kontinuierliche redaktionelle Kommunikation mit klaren Schwerpunkten und wiederkehrenden Themenwelten.
Frauengesundheit braucht Raum. Wir schaffen ihn.
Ein Thema hat dabei in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen: Frauengesundheit. Endlich, finden auch wir. Denn zahlreiche Erkrankungen können sich bei Frauen und Männern ganz unterschiedlich äußern. Prominentestes Beispiel: der Herzinfarkt. Zudem wurden viele Medikamente in der Vergangenheit vor allem an (jungen) Männern getestet, aber dann, nach der Zulassung, ganz selbstverständlich auch Frauen verordnet.1 Dass der weibliche Körper in bestimmten Lebensphasen ganz anders „ticken“ kann als der männliche und demzufolge medizinisch auch unterschiedlich behandelt werden sollte, wurde lange Zeit ignoriert und auch in der Healthcare-Kommunikation nicht ausreichend berücksichtigt.
Für PTAdigital haben wir deshalb einen eigenen Themenbereich zur Frauengesundheit geschaffen, den wir kontinuierlich mit neuen Fachinhalten erweitern. Die Themen reichen von Schwangerschaft und Stillzeit über Vaginalmykosen und Blasenentzündungen bis hin zu Hauterkrankungen.
Gleichzeitig betrachten wir Frauengesundheit nicht als isoliertes Themenfeld. Auch bei anderen Indikationen fragen wir ganz gezielt: Gibt es geschlechtsspezifische Aspekte, die für die Beratung in der Apotheke relevant sein könnten? So entstanden z. B. Inhalte zu Schwangerschaftsdiabetes oder Migräne in der Schwangerschaft. Zudem stehen die Monate Mai und Juni bei PTAdigital ganz im Zeichen der Frauengesundheit. Fachartikel auf der Webseite und begleitender Social-Media-Content ergänzen sich zu einem thematischen Schwerpunkt, der verschiedene Facetten beleuchtet.
Dieses Beispiel zeigt uns auch, was langfristige redaktionelle Arbeit leisten kann: Ein relevantes Thema bekommt nicht nur kurzfristig Aufmerksamkeit, sondern wächst Schritt für Schritt zu einer fundierten Wissenswelt.
Healthcare Content braucht Menschen, die Healthcare verstehen
Fundiert heißt für uns: Fachliche Aussagen müssen stimmen, wissenschaftliche Zusammenhänge korrekt eingeordnet werden. Wer medizinische Inhalte erstellt, trägt Verantwortung. Gleichzeitig darf kein Text so kompliziert sein, dass er seine Zielgruppe auf halber Strecke inhaltlich abhängt.
Gerade in der PTA-Community ist diese Balance entscheidend. Deshalb bündeln wir für PTAdigital unsere Kompetenzen:
- Unser SEO-Team analysiert regelmäßig, wonach PTA online suchen, und betreibt zusätzlich „Social Listening“, um herauszufinden, welche Fragen und Diskussionen den Alltag in der Apotheke aktuell prägen.
- Unser Medical-Writing-Team erstellt dazu relevanten und fundierten Content für die Webseite.
- Unsere Grafiker:innen sorgen dafür, dass auch komplexe Informationen visuell verständlich werden.
- Unsere Social-Media-Crew übersetzt Themen in plattformgerechte Formate.
- Strategie und Vermarktung behalten die langfristige Entwicklung im Blick.
- Unsere Webentwickler:innen schaffen die technische Basis dafür, dass die Plattform mit ihren Inhalten wachsen kann.
So entsteht Healthcare-Content aus einer Hand, ohne dass alle dasselbe tun. Im Gegenteil: Gerade die unterschiedlichen fachlichen Perspektiven machen den Unterschied.
Seit 2012. Und noch lange nicht fertig.
PTAdigital begleitet uns bereits seit 2012. In der digitalen Welt ist das eine ziemlich lange Zeit. Viele andere Plattformen sind gekommen und gegangen, Social-Media-Formate haben sich verändert und die Anforderungen an digitale Gesundheitskommunikation sind stetig gewachsen. PTAdigital musste sich also kontinuierlich weiterentwickeln, um relevant zu bleiben.
Gleichzeitig nutzen wir sie immer wieder, um neue Themen und Formate für die Fachkommunikation zu erproben. Nicht nur, um über den gewohnten Tellerrand hinauszuschauen, sondern auch, um unsere Erfahrungswerte mit Kund:innen zu teilen, die in der Fachkommunikation ebenfalls neue Wege gehen wollen.
Genau darin liegt für uns ein besonderer Wert dieses Projekts. Denn langfristige Content-Arbeit bedeutet nicht, über Jahre immer dasselbe zu machen. Sie bedeutet, eine Zielgruppe immer besser kennenzulernen, Entwicklungen frühzeitig aufzugreifen und (Fach-)Kommunikation kontinuierlich weiterzudenken.
Unser Fazit: Fundiert, verständlich und vor allem relevant.
PTAdigital zeigt, was entstehen kann, wenn medizinische Expertise, redaktionelles Know-how und ein echtes Verständnis für die Zielgruppe langfristig zusammenkommen.
Unser Anspruch ist dabei seit Beginn derselbe geblieben: Wir möchten PTA und PKA nicht mit Informationen „überschütten“, sondern Inhalte schaffen, die sie in ihrem Berufsalltag tatsächlich unterstützen.
Dazu gehört auch, die Perspektive der Menschen einzunehmen, die in der Apotheke Beratung suchen. Ihre Fragen zu verstehen. Ihre Bedürfnisse mitzudenken. Und dieses Wissen in Inhalte zu übersetzen, die PTA dabei helfen, kompetent, verständlich und empathisch zu beraten.
Nach mehr als einem Jahrzehnt gemeinsamer redaktioneller Arbeit wissen wir: Relevanter Healthcare-Content entsteht nicht durch einmalige Maßnahmen. Er wächst mit seiner Zielgruppe, entwickelt sich mit ihr weiter und bleibt neugierig auf das, was als Nächstes kommt.
Quellenverzeichnis
- Zucker, I., Prendergast, B.J. Sex differences in pharmacokinetics predict adverse drug reactions in women. Biol Sex Differ 11, 32 (2020). https://doi.org/10.1186/s13293-020-00308-5
Ohne diese Crew wäre das alles nicht möglich gewesen
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