Insights Healthcare-Marketing und Medfluencing

Wir simulieren keine Kompetenz, wir haben sie.

Healthcare-Unternehmen kommen um Social Media heute nicht mehr herum. Insbesondere, wenn sie in jüngeren Zielgruppen mehr Aufmerksamkeit und Awareness für ihre Marken, Produkte und Indikationsbereiche schaffen wollen, gelingt dies nur mit einer passgenauen, plattformspezifischen Präsenz bei Instagram, Facebook, LinkedIn, TikTok und YouTube.

Dazu mal ein paar Zahlen

Eine Studie des Management Center Innsbruck und der Universität Wien zeigte z.B. kürzlich, dass fast 40  von 100 Jugendlichen und jungen Erwachsenen sogenannten Medfluencer:innen folgen. Wer den Begriff noch nicht kennt: Damit sind Menschen gemeint, die ihre Social-Media-Kanäle im weitesten Sinne für gesundheitsbezogene Themen nutzen, also „Medizin“ plus „Influencer:in“. In der genannten Studie gaben 53 % der Befragten an, bereits ein Produkt gekauft zu haben, das von einem Influencer empfohlen wurde. Für Healthcare-Unternehmen besonders relevant: In knapp 43 % der Fälle waren es Hautpflegeprodukte, gefolgt von Nahrungsergänzungsmitteln (31 %), Medikamenten (13 %), therapeutischen Dienstleistungen (12 %) und medizinischen Selbsttests (11 %).

Das Problem

Je relevanter Medfluencer:innen werden, desto größer wird auch die Skepsis ihnen gegenüber. Ein neuer Begriff macht die Runde: Kompetenz-Simulant:in. Zu viele Medfluencer:innen, lautet der Vorwurf, würden sich mit großem Selbstbewusstsein als Expert:innen verkaufen. Schaue man aber genauer hin, bleibe am Ende nicht viel mehr übrig als heiße Luft, weil ihnen größtenteils echte Erfahrung und Substanz fehle.

Unsere Antwort darauf

Mit Fachwissen und jahrelanger Erfahrung. Beides hilft uns z. B. nicht nur bei der kritischen Auswahl von Ambassadors und Medfluencer:innen für eine mögliche Zusammenarbeit. „Was mit Medizin“ reicht nicht. Wir suchen Menschen, die uns mit echter Expertise, aber auch mit Persönlichkeit voll und ganz überzeugen.

Gerade für Social Media kommt es zudem darauf an, medizinische Zusammenhänge so weit wie möglich zu vereinfachen, dass sie in nur wenigen Sekunden erfasst werden können und gleichzeitig edutainen. Dabei der oder dem Medfluencer:in einerseits genug kreativen Freiraum zu lassen, damit sie ihre oder er seine Community bestmöglich erreicht, und andererseits darauf zu achten, dass weder formale noch wissenschaftliche, rechtliche oder kundenspezifische Vorgaben dabei missachtet werden, kann eine echte Gratwanderung sein. Auch  sie gelingt nur mit dem dafür notwendigen Know-how.

Unser Learning

Kompetenz-Simulant:innen sind ein leidiges Social-Media-Phänomen, das insbesondere im Healthcare-Bereich, wo Medfluencer:innen immer relevanter werden, ernst zu nehmende Folgen haben kann. Beispielsweise, wenn Wirksamkeit versprochen wird, wo sie durch keine einzige Studie belegt ist. Oder, wenn von Vorsorgemaßnahmen oder Therapien abgeraten wird, obwohl diese von internationalen Behandlungsleitlinien unmissverständlich empfohlen werden.

Dagegen helfen nur

Echte Kompetenz, wissenschaftliche Korrektheit und Authentizität – auch und gerade auf Social Media.

Lächelnde Person mit Brille und dunklem Pullover vor grauem Hintergrund.
Autor:
Unser Editorial Lead hat über zehn Jahre als Medizin-Redakteur für verschiedene Print-Verlage gearbeitet und bog danach noch für zwei Jahre in die Digital-Health-Branche ab, bevor er zu uns kam. Er weiß: Geht es um Healthcare-Content, kommt es oft auf jedes Wort an. Und gerade deshalb nutzt Stephan jede Gelegenheit, um mit Nachdruck darauf hinzuweisen, dass auch in Zukunft keine KI das Medical Writing komplett übernehmen sollte.
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